Mrs. Jones ist nicht nur Tochter!In der letzten Zeit Betreuerin,(Pflegerin),Chauffeur. Bei Besprechungen mit Ärzten sitze ich immer an ihrer Seite. Durch ihre Krebserkrankung ist es ein weites Spektrum von verschiedenen Fachärzten. Ich bin ein impulsiver spontaner Mensch (Schütze), mit dieser Einstellung konnte ich sehr schnell Kontakt mit den Ärzten aufnehmen. Wir sind im Sprechzimmer und der Arzt gegenüber merkt schnell die Tochter weiss Informationen die meine Mutter selbst nicht erzähle würde. Diese Tatsache wird sofort als Grundsubstanz des Gespräches verwendet.Es gibt aber immer Ausnahmen. Als mein Vater die letzten Wochen seines Lebens pflegte war der Hausarzt meiner Eltern in manchen Situationen KEINE HILFE! Wir hatten eine heftige Diskussion, danach öffnet er mir die Tür. Diese höfliche Geste von Dr. T. ist jetzt 5 Jahre her. Ein Sprichwort sagt„Feinde sind die besten Lehrer“ Mittlerweile sehen + sprechen wir uns 1-2 mal im Jahr. Die Gespräche verlaufen immer im gleichen Muster. Ich kenne meine Mutter sehr gut und ich weiß was sie für gesundheitliche Probleme hat. Kurz um, ich kenne die Diagnose aber das EGO von Dr.T. will es nicht hören. Nach dem letzten Gespräch/Diskussion bin ich zum Entschluß gekommen meine persönliche Meinung nicht mehr zu erwähnen.
Habe ein Mantra entwickelt um meine Empfindungen einzuschränken. Übrings meine Diagnosen sind am Ende des Gespräches auch seine!